🔑 Zero-Knowledge

Zero-Knowledge heißt: Wir können gar nicht mitlesen

Ein ehrlicher Blick auf einen Begriff, der oft als Marketing-Wort missbraucht wird — und wie finilog ihn tatsächlich umsetzt.

Was Zero-Knowledge eigentlich bedeutet

Die meisten Online-Dienste verschlüsseln Daten "auf dem Transportweg" zwischen Ihrem Gerät und ihren Servern, und "im Ruhezustand" auf der Festplatte. Das schützt vor einem Lauscher unterwegs oder einer gestohlenen Festplatte — der Anbieter selbst besitzt dabei aber in aller Regel den Schlüssel und könnte Ihre Daten lesen, wenn er wollte oder müsste.

Zero-Knowledge geht einen Schritt weiter: Die Verschlüsselung findet ausschließlich auf Ihrem Gerät statt, mit einem Schlüssel, der niemals unverschlüsselt beim Anbieter ankommt. Gespeichert wird nur, was für den Anbieter technisch bedeutungslos ist – Chiffrat. Selbst mit vollem Datenbankzugriff, nach einer behördlichen Anordnung oder einem erfolgreichen Einbruch bleibt für ihn nichts Lesbares übrig.

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Die Kurzformel

Wenn ein Anbieter Ihr Passwort zurücksetzen kann, ohne dass Sie etwas verlieren, ist er kein Zero-Knowledge-System. finilog kann Ihr Tresor-Passwort nicht zurücksetzen – das ist der Test, nicht das Versprechen.

Drei Eigenschaften, die ein System wirklich zu Zero-Knowledge machen

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Der Schlüssel verlässt nie Ihr Gerät

Ihr Tresor-Passwort wird ausschließlich lokal im Browser verarbeitet. Es wird zu keinem Zeitpunkt an einen Server übertragen – auch nicht in verschlüsselter Form.

🔐

Ver- und Entschlüsselung geschehen clientseitig

Bevor irgendein Inhalt Ihr Gerät verlässt, ist er bereits verschlüsselt. Der Server sieht ausschließlich das fertige Chiffrat, niemals den Klartext.

🛡️

Ein Datenleck bleibt wirkungslos

Selbst ein vollständiger Datenbank-Dump enthält für einen Angreifer nur unlesbares Chiffrat – ohne Ihr Tresor-Passwort lässt sich damit nichts anfangen.

So setzen wir es bei finilog um

Aus Ihrem Tresor-Passwort wird lokal, mit PBKDF2-SHA256 und einer Million Iterationen, ein Schlüssel abgeleitet. Dieser Schlüssel verschlüsselt jeden Eintrag Ihres Tresors einzeln mit AES-256-GCM, bevor überhaupt eine Netzwerkanfrage gestellt wird.

Für den Erbfall und für ein vergessenes Passwort gibt es zusätzliche, unabhängig verschlüsselte Kopien desselben Schlüssels – keine Ausnahme von der Regel, sondern ein zweiter, ebenso strikt clientseitig gesicherter Weg zum selben Ergebnis.

Zero-Knowledge ist nur ein Baustein

Verschlüsselung allein schützt nicht vor jedem Risiko. Erfahren Sie, wie wir Bedrohungsmodelle, Recovery-Mechanismen und unsere Roadmap insgesamt betrachten.

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Testen Sie es selbst

Der Quellcode unserer Verschlüsselung ist einsehbar, und der Demo-Tresor zeigt das Prinzip ganz ohne Registrierung.

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