Google-Kontoinaktivität einrichten

Google nennt die Funktion „Kontoinaktivität-Manager“: Sie legen fest, nach wie vielen Monaten ohne Anmeldung bis zu zehn Vertrauenspersonen benachrichtigt werden und welche Daten sie erhalten. Optional wird das Konto danach automatisch gelöscht.

⏱ 6 Minuten🗓 Zuletzt geprüft: 10.08.2026 🌍 Gilt in DE · AT · CH🧭 Ich sorge vor

Schritt für Schritt

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    Kontoinaktivität-Manager öffnen

    Rufen Sie in den Google-Konto-Einstellungen den Bereich „Daten & Datenschutz" auf und wählen Sie unter „Weitere Optionen" den Punkt „Plan für Ihr digitales Erbe erstellen". Alternativ erreichen Sie die Funktion direkt über myaccount.google.com/inactive. Google fasst den gesamten Prozess unter dem Namen „Kontoinaktivität-Manager" zusammen.

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    Wartezeit und Erreichbarkeit festlegen

    Legen Sie fest, nach wie vielen Monaten ohne Anmeldung Ihr Konto als inaktiv gilt – Google erlaubt laut eigener Hilfeseite eine Wartezeit zwischen drei und 18 Monaten. Hinterlegen Sie außerdem eine Telefonnummer und eine alternative E-Mail-Adresse, über die Google Sie vor Ablauf der Frist noch erreichen kann.

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    Vertrauenspersonen und Daten auswählen

    Tragen Sie bis zu zehn Vertrauenspersonen mit E-Mail-Adresse ein und legen Sie für jede fest, welche Datenarten – etwa Gmail, Google Fotos, Drive oder YouTube – sie im Ernstfall per Downloadlink erhält. Sie können außerdem eine automatische Antwort für eingehende E-Mails hinterlegen.

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    Löschoption bestätigen

    Entscheiden Sie abschließend, ob Google Ihr Konto nach Ablauf der Wartezeit automatisch löschen soll, nachdem die Vertrauenspersonen benachrichtigt wurden. Google kontaktiert Sie laut eigener Hilfeseite außerdem einen Monat vor Fristablauf per SMS und E-Mail, damit eine versehentliche Auslösung durch längere Abwesenheit vermieden wird.

Häufige Fragen

Welche Wartezeit ist sinnvoll?

Google lässt in seiner Hilfe zum Kontoinaktivität-Manager eine Wartezeit zwischen drei und 18 Monaten zu, und die richtige Wahl hängt von Ihren Gewohnheiten ab. Wer sein Konto nur sporadisch nutzt, sollte eine längere Frist wählen, um nicht versehentlich Vertrauenspersonen zu alarmieren, während Sie eigentlich nur im Urlaub waren. Google informiert Sie zur Sicherheit ohnehin einen Monat vor Ablauf per SMS und E-Mail an die hinterlegte Rückfallnummer, sodass Sie die Frist bei Bedarf jederzeit mit wenigen Klicks zurücksetzen können.

Welche Dienste sind eingeschlossen?

Der Kontoinaktivität-Manager deckt laut Google praktisch alle mit Ihrem Google-Konto verknüpften Dienste ab, etwa Gmail, Google Drive, Google Fotos, YouTube, Kalender und Blogger. Sie legen für jede Vertrauensperson einzeln fest, ob sie Zugriff auf alle Datentypen erhält oder nur auf ausgewählte – etwa nur Fotos, aber keine E-Mails. Diese granulare Steuerung unterscheidet Google von Anbietern, die nur eine pauschale Freigabe kennen, und erlaubt es Ihnen, private Korrespondenz von geteilten Erinnerungen wie Fotoalben sauber zu trennen.

Was passiert mit Google Fotos?

Google Fotos wird im Kontoinaktivität-Manager wie jeder andere Dienst als eigene Datenkategorie behandelt: Sie können festlegen, ob Ihre Vertrauenspersonen nach Ablauf der Wartezeit einen Downloadlink zu Ihren Fotos und Videos erhalten. Unabhängig davon gilt eine allgemeine Speicherregel: Bleibt ein Google-Konto insgesamt zwei Jahre inaktiv, können Fotos und Videos gelöscht werden, worüber Google mindestens drei Monate vorab warnt. Wer den Kontoinaktivität-Manager rechtzeitig einrichtet, verhindert, dass es überhaupt so weit kommt.