Passkeys, Authenticator-Apps und Wiederherstellungscodes: Was Angehörige damit erreichen können — und was mit dem Gerät verloren geht.
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Ein Passkey besteht aus einem geheimen Schlüssel, der das Gerät oder die Cloud des Anbieters nie verlässt — es gibt nichts, was man aufschreiben und hinterlegen könnte. Vererbbar ist deshalb nicht der Passkey selbst, sondern nur der Zugang zu dem Gerät oder Konto, in dem er liegt.
Steht vor einem Konto ein zweiter Faktor, nützt das Passwort allein nichts mehr; was Angehörige erreichen, hängt davon ab, welcher Faktor es ist. Ein Telefon mit bekanntem Code führt weiter, eine Authenticator-App auf einem gesperrten Gerät nicht — und der Weg über den Anbieter dauert Tage bis Wochen.
Wiederherstellungscodes sind der einzige Teil einer modernen Anmeldung, der sich ausdrucken und hinterlegen lässt: Google gibt zehn einmal verwendbare Backup-Codes aus, Microsoft einen 25-stelligen Code, Apple einen 28-stelligen Wiederherstellungsschlüssel. Wer sie erzeugt und sicher verwahrt, erspart Angehörigen den wochenlangen Weg über die Kontowiederherstellung.
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